Jessica Steiner

Schule und Bildung

Schule und Bildung


Bildung: Wofür ich mich einsetze

Als Bildungspolitikerin setze ich mich dafür ein, dass jedes Kind in Sachsen die bestmöglichen Bildungschancen erhält und wir unser Bildungssystem zukunftsfest weiterentwickeln. Unsere Maßnahmen zielen darauf ab, Chancengleichheit bestmöglich zu fördern und die Qualität der Bildung von der Krippe bis zur Berufsbildung zu verbessern um jungen Menschen einen optimalen Start in ein selbstwirksames und eigenverantwortliches Leben zu ermöglichen. 

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Verpflichtende Sprachtests im 4. Lebensjahr und kostenfreies Vorschuljahr einführen

Sprache ist der Schlüssel zur Welt - und Grundvoraussetzung für Bildungserfolg. Ob durch eine migrantische Familiengeschichte oder zu viel digitalen Medienkonsum in jungen Jahren, immer mehr Schulanfänger haben sprachliche oder auch andere Entwicklungsverzögerungen. Um allen Kindern einen bestmöglichen Schulstart zu ermöglichen, setzt sich die CDU für verpflichtende Sprachtests aller Vierjährigen mit anschließender angepasster Förderung im Kindergarten ein. Bei erheblichen Förderbedarfen wollen wir das letzte Kita-Jahr als Vorschuljahr verpflichtend und beitragsfrei stellen. Dies beugt demotivierenden Erlebnissen in der ersten Klasse vor, entlastet Familien und verbessert Bildungschancen.

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Erstklassige Bildung ermöglichen - mit Noten und individueller Förderung

Sachsen ist seit Jahren Vorreiter beim länderübergreifenden Vergleich des Bildungsmonitors. Wir stehen zu unserem erfolgreichen gegliederten Schulsystem und halten an Kopfnoten fest. Meiner Erfahrung nach, wollen Kinder sich vergleichen und messen. Es spornt sie an und macht sie stark - solange Erwachsene darauf achten, dass aus dem natürlichen Wettbewerbsstreben kein schädlicher Leistungsdruck wird. Ein Schulsystem ganz ohne Druck halte ich allerdings ebenso wenig für hilfreich. Resilienz ist heutzutage wieder wichtiger als in den letzten Jahrzehnten und man erwirbt sie vor allem durch das Bewältigen von Schwierigkeiten. Kindern alle Hürde und Unannehmlichkeiten aus dem Weg zu räumen schwächt sie und verlagert Misserfolge und Frustrationen in die Zukunft. In Kindheit und Jugend fällt es jedoch viel leichter den guten und konstruktiven Umgang damit zu erlernen.

Im internationalen aber zum Teil auch Bundesländervergleich können wir dennoch einiges lernen, wenn es um datengestützte Schul- und Unterrichtsentwicklung geht. Meiner Meinung nach, sollten sich nicht nur unserer Kinder, sondern auch unsere Schulen einer regelmäßigen Evaluation stellen müssen. Nur so kann man Entwicklungen frühzeitig erkennen und Maßnahmen zielgeleitet ergreifen und anpassen. Nur, wenn individuelle Entwicklungs- und Lernrückstände zeitnah und objektiv erfasst werden, können individuelle und fächerübergreifende Förderpläne für jedes Kind erstellt werden, wie es zum Beispiel in Kanada der Fall ist.

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Berufliche Bildung stärken

Die Berufsorientierung in Schulen ist uns als CDU wichtig und ich plädiere dafür diese, durch mehr Praxistage in Betrieben vor Ort zu stärken, damit Schüler frühzeitig Einblicke in verschiedene Berufsfelder erhalten und auch dem Irrglauben entgegengewirkt wird, dass nur akademische Abschlüsse und Berufe Erfolg und Erfüllung bringen.

Gut ausgebildete Fachkräfte sind entscheidend für unsere Wirtschaft. Deshalb wollen wir leistungsstarken Auszubildenden Lehrzeitverkürzungen ermöglichen und die duale Berufsausbildung mit Abitur unterstützen, um die berufliche Bildung attraktiver zu gestalten und den Absolventen das spätere akademische Aufsatteln offenzuhalten.


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